«Wenn eine internationale christliche Delegation nach Litauen reist und sich die Türen auf wunder­bare Weise öffnen!» So könnte man den im November stattgefundenen 5-tägigen Besuch in Litauen gemäss CPV-Präsidenten Felix Ceccato zusammenfassen. Bald kann dort mit einem Pilotversuch begonnen werden.

Bereits zum dritten Mal durften Stefan und Karin Bolliger vom Verein LoveLietuva im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes mit der CPV und der Gefährdetenhilfe Schweiz, Gastgeber in Litauen sein, Kontakte herstellen sowie das Rahmenprogram organisieren.

Dieses Mal begleiteten uns vom 18.-21. November ausserdem Jonathan und Jenny Clayton, Experten in «Restaurative Justiz», Alexander aus Südafrika und Simon Schwarz, Mitarbeiter von Caritas Vilnius.

In diesen vier Tagen ging es darum, die Beziehungen zur Gefängnisdirektion zu vertiefen, wie auch den Gefängnismitarbeitern eine Einführung in das Thema der «Restaurativen Justiz» zu geben.

Wir erhielten zudem die Möglichkeit, im Radio XFM über die Restaurative Justiz zu sprechen. Diese Beiträge wurden während diesen vier Tagen in einer jeweils 20-minütigen Morgensendung ausgestrahlt (die Beiträge können auf xfm.lt nachgehört werden, s. Link auf www.lovelietuva.net).

Weitere Schulungen in der Restaurativen Justiz sind vorgesehen, stiess dieses Thema doch bis zum obersten Gefängnisdirektor Virginijus Kulikauskas auf grosses Interesse, worauf er sein Engagement und seine Unterstützung zusicherte, das Programm im Frauengefängnis als Pilotprojekt Litauen zu starten.

Nächsten Frühling ist vorgesehen, dass die litauische Gefängnisdirektion in die Schweiz kommt, Einblick erhalten in unser Rechts- und Gefängnissystem. Auch sollen sich unsere Beziehungen vertiefen und unser Engagement auf fruchtbaren Boden fallen, damit es auch langfristig viel Frucht bringt.

 

Bild: CPV Delegation mit dem Generaldirektor in der Mitte